KiTa Straßenhaus - Projekte

Projekt: Wie werden Fenster gemacht?

Wie werden Fenster gemacht? Diese Frage beschäftigte sechs neugierige Vorschulkinder schon seit einiger Zeit. Um darauf eine Antwort zu finden musste viel recherchiert, gefragt und im Internet nachgelesen werden. Es gab bereitwillige Firmen wie z.B. die Firma Rastal in Höhr-Grenzhausen die sich unsere Fragen anhörte und auch darauf eine Antwort suchte.

Auch telefonierten wir mit einem Professor, der einen Lehrstuhl für Glas- und Keramiktechnik besetzt. Es gab viele Informationen, doch die wichtigste war, dass Glas hauptsächlich aus dem Ausland importiert wird. Es gibt nur noch drei Glashütten in Deutschland und diese liegen ziemlich weit weg von Straßenhaus.

Doch beim Stöbern im Internet fanden wir einen interessanten Film aus der „Sendung mit der Maus". Dort wurde das moderne Floating-Verfahren gezeigt und kindgerecht erklärt. Damit stiegen wir in unser Projekt ein.
Außerdem untersuchten wir unsere Kita auf Gegenstände aus Glas. Fast in jedem Funktionsraum wurden wir fündig. Während der sechs Treffen machten wir viele Experimente mit Glas, erforschten den Temperaturunterschied bei Doppel- oder Dreifachverglasung, wir zerschlugen normale Scheiben und auch Autoscheiben um das Sicherheitsglas zu testen.

Unsere Ausflüge führten und nach Neuwied zur Firma Steenebrügge. Die Geschäftsführerin, Frau Heß, begrüßte uns herzlich und zeigte viel Geduld, als die Kinder sie mit Fragen löcherten. Wir durften sogar in die Produktionshalle um uns von der Empore aus die großen Schneidemaschinen anzuschauen. Eine ganze Weile beobachteten wir von dort oben fasziniert die blinkenden Lichter, die großen Saugnäpfe mit denen die Scheiben angehoben wurden und die vielen Arbeiter. Die Kinder hatten Frau Heß schnell in ihr Herz geschlossen und gegen Ende des Besuches bekamen wir noch eine kleine Stärkung.

Der zweite Ausflug führte uns nach Steimel. Dort arbeitete die Glasbläserin Frau Gottschalk die uns herzlich einlud sie in ihrer Werkstatt zu besuchen.
Auch dort wurden wir sehr freundlich begrüßt und auch ihr Hund wedelte freudig über so eine große Kinderschar. Sie zeigte uns die Glasrohlinge, aus denen sie wunderschöne Schalen, Figuren und auch Schmuck formt.

Ganz besonders beeindruckte die Kinder die heiße Flamme, die aus dem Brenner kam. Frau Gottschalk beantwortete bereitwillige die Fragen der Kinder und jedes Kind durfte mal „Glasbläser" spielen.
Die selbst geblasenen Kugeln durften die Kinder behalten und als Erinnerung bekam jedes ein Osterei aus Glas und ein Überraschungs-Ei. Darüber haben sich alle Kinder sehr gefreut! Vielen Dank für die Gastfreundschaft und die Geduld mit unseren Kindern.

Als Abschluss luden wir die Eltern zu unserem letzten Treffen ein. Wir backten frischen Streuselkuchen und bauten die große Leinwand auf. Dort präsentierten die Kinder selbst dann ihr Wissen und kommentierten die Fotos die während der Projektzeit entstanden sind. Zur Erinnerung an das Projekt konnte jedes Kind sich noch ein Glasmosaik gestalten und mit nach Hause nehmen.

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